Bellenberg: Funkmast-Problematik

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Sendemast

Gemeinderat lässt sich nicht so leicht abspeisen

Von Nicole Lautenfeld

Bellenberg
Als prekär könnte man das Thema BOS-Funk-Standort in Bellenberg beschreiben. Auf der einen Seite ist die BOS-Technik dafür da, um Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei funktechnisch so auszurüsten, dass sie jederzeit und überall erreichbar sind, insbesondere dann, wenn im Notfall eine Kommunikation vor Ort zwischen den Helfern erforderlich ist. Und dass die BOS-Technik bayernweit eingeführt werden soll, dem widersetzen sich auch die Bellenberger Gemeinderäte nicht. Im Gegenteil: Von allen Räten wird die neue Technik begrüßt. Jedoch – und an dieser Stelle wird es problematisch – können sich die Räte nicht mit dem von der Firma Telent ausgewählten Standort auf dem Funkenfeuerplatz in der Nähe der Tennisanlagen – anfreunden. Zu nah an den Tennisanlagen ist ein Argument gegen diesen Standort. Ein zweiter Einwand – und dies scheint den Räten als denkbare Zukunftsmusik – kann man sich durchaus vorstellen, dass in 20 oder 30 Jahren dort oben ein Baugebiet entstehen soll. Dann wäre ein solcher 40 Meter hoher Funkmast an dieser Stelle denkbar ungünstig.

Räte sauer wegen ihrer Machtlosigkeit

„Das Ganze ist ein Bauverfahren des Freistaates Bayern. Somit können wir nicht bestimmen, man hört uns nur an“, erklärt Bürgermeisterin Simone Vogt-Keller die Lage. Das bedeutet, dass die Gemeinde Bellenberg kein Bestimmungsrecht wie in anderen Baugenehmigungsverfahren hat. Wird der Standort abgelehnt, gilt das Bauverfahren als abgeschlossen. Und der Mast wird an diese Stelle wahrscheinlich gebaut. Scharf kritisiert wird auch die Tatsache, dass alternative Standorte nicht ausreichend geprüft worden sind. Gemeinderat Dietmar Jäckle merkt an, man habe bereits in der Sitzung im Juni auf den Standort in der Nähe des Wasserhochbehälters auf der Streuobstwiese hingewiesen. Dieser sei, so Jäckle, „topografisch identisch mit dem Standort an den Tennisanlagen, aber für unsere Zukunftspläne besser geeignet“.

Dieser Vorschlag sei laut Bürgermeisterin zwar von der Firma Telent geprüft worden, jedoch als „wirtschaftlich ungünstiger“ konstatiert. Dieses Argument lassen Jäckle und einige andere Räte (zum Beispiel Klaus Bürzle) aber so nicht gelten. „Der Hochbehälterstandort wurde nicht ernsthaft geprüft. Ich werde dem vorgeschlagenen Standort nie und nimmer zustimmen. Die wollen uns wohl für dumm verkaufen“, so der harte Tenor von Gemeinderat Klaus Bürzle. Er zeigt sich ebenfalls enttäuscht gegenüber der Verwaltung. Er vermisse das „Kämpferherz“ mit dem vehementer der vorgeschlagene Standort vorangebracht werden müsste.

Andere Räte, so auch Wolfgang Schrapp, sind eher von der eigenen Machtlosigkeit betroffen. „Wir dürfen jede Kleinigkeit hier in diesem Rahmen bestimmen. Aber wenn es um wirklich wichtige Dinge geht, dürfen wir nicht mehr mitbestimmen.“ Auch Gemeinderat Helmut Kiechle merkt an, dass der Pachtvertrag mit dem Grundstückseigentümer bereits besteht. „Wir sitzen in der Falle und sind lediglich Mittel zum Zweck“, fasst Kiechle die Lage zusammen.

Beschlossen wurde letztlich, den Standort am Wasserhochbehälter noch mal eingehender zu prüfen, da der Aspekt „Wirtschaftlichkeit“ nicht erkennbar und die Weiterentwicklung für die Gemeinde durch den Standort an den Tennisanlagen gestört sei.

Artikel aus der Illertisser Zeitung vom 30.07.2010

sehet auch dazu folgenden Artikel >>>

Höß: Funkmast kann auf den Lämmlisberg

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Sendemast

Altenstadt

Von Ralph Patscheider

Bürgermeister Wolfgang Höß ist sichtlich zufrieden. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann er jetzt ein Thema zu den Akten legen, das die Bürger in Aufruhr gebracht hat. Am nördlichen Ortsrand sollte ein 44 Meter hoher Funkmast für Behörden- und Rettungsdienstefunk aufgestellt werden – nahe an der Wohnbebauung und direkt vor einem möglichen neuen Baugebiet. Diese Sorge ist nun vom Tisch.

Gestern Nachmittag hat Altenstadts Bürgermeister vom Staatlichen Bauamt und der vom Freistaat Bayern beauftragten Firma Telent die Zusage bekommen, dass der von ihm vorgeschlagene Alternativstandort akzeptiert wird. Der neue Standort befindet sich im Staatsforst östlich der Autobahn und südöstlich von Illereichen auf dem Lämmlisberg, in der Nähe des Illereicher Wander-Parkplatzes und mindestens einen Kilometer von Wohnbebauung entfernt. Der Staatsforstbetrieb hat dem Standort bereits zugestimmt, nun muss nur noch der Altenstadter Marktrat seinen Segen geben. Höß hat das Gremium in der Sitzung am gestrigen Abend informiert.

Zurzeit wird in ganz Deutschland ein neues Funksystem für Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr aufgebaut. Altenstadt ist für Bayern als sogenannter Anker-Standort mit übergeordneter Funktion für das neue Netz ausgewählt worden. Als Standort hatten die Planer einen Platz an der Illerleite nördlich von Illereichen ausgewählt. Das stieß auf Protest. Die Bürger wollten der Gesundheit wegen die Funkstrahlen nicht direkt vor der Haustür haben. „In einem Umkreis von 500 Metern wären rund 800 Bürger, darunter auch die Schul- und Kindergartenkinder, betroffen gewesen“, so Höß gestern. Eine Bürgerinitiative gründete sich und machte Druck.

Erstaunliches entdeckt: Der Bauantrag fehlte

Druck bekam Höß aber auch von einer anderen Seite. Nachdem der Gemeinderat den Standort mehrfach abgelehnt hatte, wollte die Regierung von Schwaben als Genehmigungsbehörde das gemeindliche Einvernehmen einfach ersetzen. Damit hätte der Funkmast an der Illerleite errichtet werden können. So in Zugzwang geraten, kniete sich Höß nach eigenem Bekunden in das Thema rein – und er fand Erstaunliches: Das staatliche Bauamt hatte nie einen formellen Bauantrag für den Mast bei der Gemeinde eingereicht. Das bedeutete Zeitgewinn bis der Antrag vorlag. Höß wandte sich an Justizministerin Beate Merk und an Josef Miller. Bei einer Jagdverbandsversammlung informierte der Jäger den dort anwesenden Landwirtschaftsminister Brunner. Gleichzeitig begab sich der Bürgermeister selbst auf die Suche nach einem neuen Standort. An einem Samstagnachmittag habe er sich die Flur angeschaut und einige, seiner Meinung nach brauchbare Vorschläge unterbreiten können. Seinem persönlichen Favoriten habe nun auch das Staatliche Bauamt und die Planungsfirma Telent zugestimmt: Der 44 Meter hohe Mast kommt auf den Lämmlisberg, fast versteckt im Staatsforst.

Artikel der Illertisser Zeitung vom 16.07.2010

dazu auch folgender Artikel >>>

Umlegungsverfahren “Altenstadt Mitte”

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Die unendliche Geschichte…………..

Die (Erschließungs-)Umlegung dient dazu, bis dahin nicht zur Bebauung geeignete Grundstücke (Zuschnitt, mangelnder Zugang u.a.) baureif zu machen. Eine der Voraussetzungen dazu wäre auch das Vorliegen eines Bebauungsplanes (§ 30 BauGB).

Bereits im Jahr 1986 wurden aufgrund eines Umlegungsbeschlusses des Marktes Altenstadt die Umlegungsvermerke für die betroffenen Grundstücke (zwischen Schiller-, Zeppelin- und Memminger Straße, begrenzt auch vom Altenstadter Mühlbach und der Filzinger Straße) im Grundbuch eingetragen. Seither hat sich im Umlegungsverfahren nicht viel getan. Der Markt Altenstadt als Umlegungsbehörde hat den Umlegungsausschuss wohl einige Male tagen lassen, Entscheidungen sind nicht bekannt/erfolgt. Interessanterweise sind seither Kaufverträge über Teilflächen beurkundet worden und/oder Gemeinderatsbeschlüsse über Verkäufe gefasst worden, obwohl die abschließende Eigentumsregelung einem Umlegungsplan (ähnlich der Flurbereinigung) vorbehalten ist.

Mit Veröffentlichung der Bekanntmachung des Vermessungsamtes Memmingen vom 17.05.2010 wird erneut ein Umlegungsverfahren (diesmal aufgrund eines Beschlusses des Marktgemeinderates Altenstadt vom 08.11.2001) eingeleitet. Umlegungsbehörde ist diesmal nicht der Markt Altenstadt sondern das Vermessungsamt Memmingen. Das alte Umlegungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen.

Können zwei Umlegungsverfahren über den (fast) gleichen Gegenstand zeitgleich existieren – wie das?

Es könnte auch in Altenstadts Mitte spannend werden/oder bleiben. Wann mit Entscheidungen zu rechnen ist, bleibt offen, angesichts des bisherigen zögerlichen Verlaufes wagt niemand, Vorhersagen zu treffen.

Oazapft is……………..

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Andrang in den Räumen der Grundschule in Altenstadt: Zur Typisierungsaktion für Max (siehe auch IZ vom Heutigen) wurden ca. 300 – 400 Personen erwartet, es kamen nach Angaben von Mitarbeitern des BRK wohl mehr als 1.300 Personen. Ganze Cliquen erschienen. Die genaue Anzahl der Teilnehmer stand noch nicht fest (ganz genau jetzt: 1.075 Personen/22.07.2010).  Erfreulich auch, dass das von Mitarbeitern der Marktverwaltung bewachte Spendenglas sich mit Scheinen in grüner und brauner Farbe vollständig gefüllt hatte. Schade, dass es für Bürger, älter als 55 Jahre (außer zu spenden) keine Teilnahmemöglichkeit gab.

Lange Schlangen auch beim Team vom Blutspendedienst, mit mehrstündigen Wartezeiten. Nach Angaben viele Erstspender. Zum Ende hin alle platt: Die Spender von der Warterei, das Blutentnahmeteam und die ehrenamtlichen Helfer von der schier endlosen Arbeit (schon ab 15.30 Uhr) und die Hausmeisterfamilie von Organisation und “Aufräumerei”. Verpflegung und Anerkennungs-Geschenke gingen zur Neige. Die letzten Spender verließen die Grundschule gegen 23.30 Uhr. Unmut war nirgends zu hören. Angaben über die Zahl der Blutspender konnten am Abend – noch – nicht gemacht werden.

Ein Mitglied des Blutspendeteams äußerte sich: “Ich bekomme das ja bezahlt, es ist mein Beruf – aber die Geduld der Spender….einfach unglaublich.”

Die Chancen für Max sind gut, da nach Auskunft eines “Typisierers” für neun von zehn Bedarfsfällen Spender vorhanden sind oder gefunden werden. Alle drücken die Daumen.

Spekulativer Gründstückskauf?

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Im Bereich des Zentrums von Illereichen soll der Markt Altenstadt ein baufälliges und abbruchreifes Gebäude nebst ungefähr 1.800 m² Grundstück für den Betrag von 10.000,00 € mit notariellem Vertrag erworben haben. Der Vertrag soll mit der Betreuerin der dementen Eigentümerin geschlossen worden sein. Entsteht dort ein neues Baugebiet?

Funkmastdiskussion – entschärft?

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Sendemast

Nach einem Bericht in der Illertisser Zeitung von heute (16.07.2010) soll der bisherige Standort des geplanten Funkmasten in Illereichen “vom Tisch” sein. Der Funkmast soll nun in einem Waldgebiet östlich der Autobahn (wie bereits – auch hier – mehrfach angeregt) errichtet werden. Im Interesse der Anwohner des bisherigen Standortes wäre dies wünschenswert.  Eine Stellungnahme der Bürgerinitiative ist bisher (noch) nicht bekannt.

Festgestellt werden konnte mit Verblüffung:

  • einem Bauantrag muss nicht immer ein Bauantrag beigefügt werden und dies fällt erst im Nachhinein nach gründlichem Aktenstudium auf,
  • zur Auswahl von Alternivstandorten und der endgültigen Festlegung genügt maximal ein halber Manntag und
  • am besten vernetzt sind offenbar Jäger, die auf der Jagdversammlung dem Minister unmittelbar die Problematik vortragen können.

Einem weiteren Artikel der IZ vom Heutigen über den geplanten Funkmasten in Vöhringen ist zu entnehmen, dass die Vertreter der Feuerwehrorganisation (Kreisbrandrat u.a.) offenbar einhellig hinter dem Vorhaben stehen. Falsch ist jedoch die Aussage über die aufwändige Umplanung der Standorte, da Verschiebungen einzelner Masten und deren Auswirkungen auf das Funknetz sich verhältnis einfach per Computer-Simulation feststellen lassen. Problematisch sind solche Umplanungen nur dann, wenn im Vorfeld mit Grundstücksankäufen oder Nutzungsverträgen durch die Behörden bereits vor den Bauanträgen Fakten geschaffen wurden.

Die in diesem Artikel angegebenen Flächen-Abdeckungsgrade bei Grad 4 (Erreichbarkeit auch im Untergeschoss eines Gebäudes, mit Funkgerät am Gürtel, höchste Stufe) sind mit ca. 75 % der Fläche immer noch sehr gut. Außer Acht gelassen wurde bei dieser Berechnung, dass beim überwiegenden Teil der Flächen diese Erreichbarkeitsvoraussetzungen gar nicht gegeben sein müssen (Einsatz auf der Autobahn u.a.). Dies eingerechnet, wäre die Erreichbarkeit wesentlich höher. Was spräche – zu einer weiteren Erhöhung der Erreichbarkeit – denn dagegen, manche Feuerwehrfahrzeuge mit Signalverstärkern auszurüsten, um im Einsatzfall die Funksignale vor Ort zu verstärken?

Der digitale Bündelfunk an sich ist sinnvoll, die Beendigung der chaotischen Verständigungszustände bei Polizei, Feuerwehren und Rettungsdiensten auch. Sinnvoller wäre es jedoch gewesen, auch die Bürger, die diese Masten in ihrer Umgebung dulden und zahlen sollen/müssen frühzeitig in die Planungen einzubinden. Sicherheitsbedenken alleine dürften wohl nicht der alleinige Hinderungsgrund gewesen sein.

Nicht gegen Funkmast, aber gegen Standort

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zum Artikel der IZ vom 14.05.2010

Die Veranstaltung in der mit über 200 Besuchern gut besetzten Schulturnhalle in Altenstadt beantwortete manche Fragen, ließ aber noch mehr Fragen offen. Nach den rechtlich etwas unübersichtlichen Ausführungen von Rechtsanwalt Dr. Rolf Herkner wären folgende Ansatzpunkte möglich:

1. Einwendungen aus dem Eigentum:

Bisher ist in der Öffentlichkeit so gut wie nichts über den Vertrag bekannt, mit dem der/die Grundstückseigentümer die Errichtung eines Funkmasten auf ihrem Grundstück gestatten. Vermutlich dürfte die Errichtung gegen Pachtzahlung bei gleichzeitiger Einräumung einer Grunddienstbarkeit erfolgen. Unbekannt sind die Vertragspartei und die weiteren Bedingungen, z.B. auch, ob dieser für den Behördenfunk zu errichtende Mast auch an weitere Funknetzbetreiber “untervermietet” werden kann. Unbekannt ist auch, ob im Vertrag Rücktrittsrechte (üblicherweise nur einseitig für den Betreiber) vorgesehen, welche Laufzeiten, Verlängerungsoptionen und/oder Kündigungsrechte vorhanden sind. Ohne eine Offenlegung des Vertrages können dazu keine Feststellungen getroffen werden.

2. Einwendungen aus dem Nachbarrecht des BGB (Privatrecht):

Die Einwendungen können nur von unmittelbaren oder mittelbaren Anliegern (Nachbarn) vorgebracht werden. Es muss sich dabei um eine objektive oder objektivierbare Beeinträchtigung handeln, die auch aus dem Nachbarrecht bekannt ist (Lärm, Schattenfall, Überhang u.a.). Sogenannte “empfundene Beeinträchtigungen” wir drohender oder tatsächlicher Wertverlust, vermutete gesundheitliche Gefährdungen u.a. zählen nicht dazu. Das bedeutet, dass den Nachbarn nahezu keine Einwendungen gegen die Errichtung und dann vermutlich auch nicht gegen den Betrieb zustehen. Die Anlieger müssen sich bereits jetzt im Klaren darüber sein, dass jahrelange kostspielige Rechtsstreite vor den Verwaltungsgerichten mit beidseitigen Gutachterschlachten und ungewissem Ausgang zu erwarten sind.

3. Einwendungen aus dem öffentlichen Recht (Baurecht):

Einwendungen aus dem Baurecht können sich nur ergeben aufgrund bestehender Bauvorschriften. Nachträgliche Sperren oder Veränderungen nach einem eingereichten Bauantrag wären relativ (gegenüber dem Antragstellenden) unwirksam. Am wirksamsten könnte die Angabe von Alternativstandorten sein, verbunden mit einer Drohung der Ablehnung des Baugesuchs am bisherigen Standort. Da es sich zudem um einen Außenbereich handelt und das Bauvorhaben nicht privilegiert ist, ergäben sich damit weitere Ablehnungsgründe.

Zusammenfassend (auch aufgrund von Erfahrungen mit dem Bau der Müllverbrennungsanlage in Weißenhorn) muss gesagt werden, dass der Markt Altenstadt die weitestgehenden Möglichkeiten hat, den Sendemast am angestrebten Standort zu verhindern. Bedauerlich ist, dass diese Diskussionen im Marktrat unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.  Anlieger/Betroffene sind damit zu Recht empört. Was spräche eigentlich gegen den Funkmast auf einer Anhöhe östlich der Autobahn?

Die weiteren Ausführungen des Mediziners Dr. Markus Kern richteten sich gegen Mobilfunk und Elektrosmog allgemein. Eine Einschränkung insgesamt, außer vielleicht durch sparsamen Gebrauch, scheint nicht mehr möglich. Nahezu jeder Bürger des Marktes ist betroffen von Handystrahlen, WLAN-Netzen in seiner Umgebung, Mikrowellen-Lecks, Funk-Fernsteuerungen u.a.

Der Bürgerinitiative Funkmast Illereichen-Altenstadt bleibt nur anzuraten, Entschlossenheit zu zeigen. Sinnvoll wäre eine breitere Vernetzung und auch Kommunikation – auch über diese Plattform, auf der eine eigene Rubrik dafür eingerichtet werden sollte.

Heimarbeit – Abzocke

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Wir wurden auf folgende dubiose Stellenanzeige im Illeranzeiger vom 28.04.2010 hingewiesen:

Suche zuverlässige Person für leichte Heimarbeit bei freier Zeiteinteilung. Kein Vertrieb/Verkauf, Verdienst 400,– Euro monatlich. Weitere Infos unter kallesch1@hotmail.com.

Die weiteren Infos kamen dann per eMail:

Hallo ,

Die arbeit waere in dem sinne mehr eine reine Verwaltungstaetigkeit.Ich selber lebe nun seit 9 jahren in suedamerika,gebe Deutschunterricht und Backe (Torten & Kuchen) und organisiere Hochzeiten bessergesagt das Buffet das dazugehoert.Hier unten ist es ebenso das man mehrere jobs braucht um einigermasen normal leben zu koennen,da eine Arbeit allein nicht genug einbringt.Seit kurzem verkaufe ich auch lederwaren Jacken.Huete,Westen,Guertel und Taschen.Mache das im kleinen rahmen als kleines zusatzeinkommen denn im grosen stil wuerde es dann wie in Deutschland losgehen anmelden,Steuer,Finanzbehoerde usw.Solang es im kleinen rahmen bleibt kraeht da kein hahn danach und ich verdiene mir so zusaetzlich ein gutes beigeld.Lederwaren die in Deutschland z.b.eine jacke 400.-€ kostet kostet sie hier in top Qualitaet 70-110.-€.Habe mir schon einen kleinen kundenstamm aufgebaut,die einzigen Probleme sind 1.der wahnsinns teure transport ein paket mit DHL oder UPS bis 5kg kostet 185.-US$ ca.120.-€ somit lohnt sich das ganze dann schon nicht mehr und das 2.problem die Geldueberweisung eine einzelueberweisung bis 100.-€ mit western union kostet 26.-€ kann man bei der post erfragen oder die Preise unter western union im Internet nachschauen.Das erste problem habe ich ausgeschaltet ich gehe 2 x die woche zum Flughafen wenn die Flugzeuge nach Deutschland fliegen un lasse meine Ware mit Touristen mit ruebernehmen die kriegen dafuer einen super rabatt von mir wenn sie fuer sich was einkaufen ansonsten wird es mit 20.-€ erledigt so gut wie kaum einer schoepft sein gesamtes Freigepaeck volumen aus bei einigen gesellschaften bis 45 kg,somit ist der transport geregelt.Jetzt ist nur noch das problem mit dem Geld denn es lohnen sich keine einzelueberweisungen ist zu teuer.Was ich brauche ist eine zuverlaessige und 100% ehrliche person der man die gelder ueberweisen kann die 2x taeglich morgens und abends in den Computer schaut oder zur bank geht und schaut was an Zahlungen eingegangen ist,mir taeglich kurz ne email schreibt was eingegangen ist und wenn sich betraege angesammelt haben mir das dann alle 1-2 wochen dann auf einmal runterschickt so umgehe ich die teuren einzelueberweisungen.Wollte anfang dieses jahres selber ein konto in Deutschland eroeffnen muesste dafuer aber rueberkommen ,mich wohnhaft melden,2-3 wochen wieder in Deutschland verbringen ,das ganze wuerde mich mit Flug ca.2500-3000.-€ kosten Habe mich fuer diese variante nun entschieden mir einen verwalter zu suchen der das ganze fuer mich macht.Die Bezahlung waere 10% wenn also 1000.- auf dem Konto sind 10% also 100.-€ abziehen minus die einmalige ueberweisungsgebuehr in dem fall waeren es 40.-€ glaube ich ,dann muestest du mir noch die restlichen 860.-€ runterschicken Wie gesagt ich will das ganze im kleinen rahmen machen und es waeren so um die 1000.- – 1500.-€ die woche somit waere der verdienst 100-150.-€ die woche fuer dich.Arbeitsaufwand waere minimal 2 x am tag schauen was eingegangen ist 1 mail schicken wie der kontostand aussieht und 1 x die woche oder alle 10 tage ueberweisen.Sollten sie/du noch interesse haben bitte nochmal mit telefonnummer Festnetz melden und ich rufe zurueck.

Mfg

Karl Heinz

Dahinter verbirgt sich mit ziemlicher Sicherheit ein betrügerisches Konzept, nämlich Geldüberweisungen per WesternUnion, d.h. vion irgendeinem Bankkonto wurden die Zugangsdaten geklaut, auf das Konto des Heimverdienst-Suchenden transferiert. Dieser soll dann das Geld nach Südamerika überweisen. Betrug, Geldwäsche.
Diese Anzeigen sind schon seit längerer Zeit in Anzeigenblättern unterwegs.

Siehe dazu auch e-recht24.de.

Leserbrief Kraus 14.04.2010 an die IZ

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Bernd Kraus aus Illereichen schrieb folgenden Leserbrief an die Illertisser Zeiitung:

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Funkmast/Flyer

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Folgende Flyer lagen bei der Feuerwehr Illereichen aus:

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